Welt-Down-Syndrom-Tag: Socken rocken (21.03.2019)

Marburg feiert den

Welt-Down-Syndrom-Tag 2019

Signale setzen – „Socken rocken“!

Eine Viertelmillion Schweden!

Warum tragen jedes Jahr am 21.3. eine Viertelmillion Schweden zwei verschiedene Socken? Die Initiative „Rocka sockorna“ geht auf ein kleines Mädchen zurück: „Anders zu sein ist gut“, erklärt Nathea Anemyr im Fernsehen. „Meine Schwester hat das Down-Syndrom und ich werde traurig, wenn ich all die Schimpfworte über Menschen wie sie höre.“

Für den schwedischen Bildungsminister hat „Rocka sockorna“ eine ernste Bedeutung: „Nathea organisiert eine Kundgebung für ihre Schwester. Sie schafft Aufmerksamkeit und Verständnis, Vorurteile werden abgebaut. Wir fragen uns: wie behandeln wir Menschen, die anders sind, wie geht es ihnen?“

Anders zu sein ist gut! – Lasst niemanden zurück!

Zum vierten Mal lassen wir in Marburg „die Socken rocken!“:

Donnerstag, 21. März 2019, ab 10 Uhr, Marktplatz Marburg

Infostände, 100 Socken auf der Leine, Socken rocken-Lied
(Download: schwedischer Originaltext und deutsche Übersetzung)

12.30 Uhr: Grußworte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies u.

Schirmherrin Schwester Edith Ludwig, Ehrenbürgerin Marburgs

Glücklich sein – keine Frage der Chromosomen!

Am 21.März ist Welt-Down-Syndrom-Tag. Das Datum steht für das dreifache Vorhandensein des 21. Chromosoms (Trisomie). Der WDST setzt ein positives und kraftvolles Signal: Jeder Mensch ist einzigartig, bedeutend und bereichernd für unser Zusammenleben. Aktion Bunte Socken – alle gleich ist langweilig!

Unsere Schirmherren/-frauen:

2016 Egon Vaupel, 2005 – 2015 Oberbürgermeister Marburg,

2017 Hilde Rektorschek, Vors. Bundesverband Deutsche Kulturloge e.V.,

2018 Bernhard Conrads, 1989 – 2009 Geschäftsführer Bundesvereinigung Lebenshilfe,

2019 Sr. Edith Ludwig, Ehrenbürgerin Marburgs, 1965 – 2008 Leiterin des Getrudisheim, Marburg

Deutsch-Schwedischer Freundschaftsverein Marburg e.V.
Selbsthilfegruppe downsyndrom21-marburg
Lebenshilfewerk Marburg-Biedenkopf e.V.
Kinderzentrum Weißer Stein e.V.- fib e.V.
Bundesverband Deutsche Kulturloge e.V.
Universitätsstadt Marburg

Arabische und deutsche Kinder lesen ein Märchen von Astrid Lindgren: Sonnenau – Der rote Vogel

Sonnenau ARSonnenau DE
Deutsche und arabische Kinder lesen
ein Märchen von
Astrid Lindgren

Sonnenau – Der rote Vogel

الطير الأحمر

يقرأ الأطفال الألمان والعرب خرافة من قبل أستريد ليندغرين

 

Vor langer Zeit lebten zwei kleine Geschwister. Die beiden sind ganz allein auf der Welt und kommen deshalb zum Bauern auf Myra. Sie müssen auf dem Hof hart arbeiten und die Tage sind grau, so grau wie die Feldmäuse im Stall. Eines Tages taucht ein roter Vogel auf und führt die beiden Kinder in ein Land, in dem der Kirschbaum blüht und die Frühlingsblumen leuchten …

Di, 17.4.2018, 16:15 Uhr, KFZ, Biegenstraße 13
Einlass: 15:45 Uhr | Bestuhlt, Eintritt frei!

Veranstalter:
Deutsch-Schwedischer Freundschaftsverein Marburg e.V., Kinder- und Jugendbuchhandlung Lesezeichen und KFZ.

Mit freundlicher Unterstützung:
Rabén & Sjögren Bokförlag AB, Saltkråkan AB, Verlag Friedrich Oetinger GmbH, Projekt Mosaiksteine und Portal Mauerstraße der Universitätsstadt Marburg

Illustrationen von Marit Törnqvist

Welt-Down-Syndrom-Tag: Socken rocken

2015 socks logoEine Viertelmillion Schweden!
Warum tragen jedes Jahr am 21.3. eine Viertelmillion Schweden zwei verschiedene Socken? Die Initiative „Rocka sockorna“ geht auf ein kleines Mädchen zurück: „Anders zu sein ist gut“, erklärt Nathea Anemyr im Fernsehen. „Meine Schwester hat das Down-Syndrom und ich werde traurig, wenn ich all die Schimpfworte über Menschen wie sie höre.“
Für den schwedischen Bildungsminister hat „Rocka sockorna“ eine ernste Bedeutung: „Nathea organisiert eine Kundgebung für ihre Schwester. Sie schafft Aufmerksamkeit und Verständnis, Vorurteile werden abgebaut. Wir fragen uns: wie behandeln wir Menschen, die anders sind, wie geht es ihnen? Das ist wichtig!“

Der Deutsch-Schwedische Freundschaftsverein Marburg e.V. lässt zum dritten Mal die „Socken rocken“:

Mittwoch, 21. März, 10 bis 16 Uhr, Marktplatz Marburg
Infostände, 100 Socken auf der Leine, Socken rocken-Lied

13 Uhr: Grußwort Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies

Schirmherr Dr. Bernhard Conrads

Glücklich sein – keine Frage der Chromosomen!
Am 21.März ist Welt-Down-Syndrom-Tag. Das Datum steht für das dreifache Vorhandensein des 21. Chromosoms (Trisomie). Der WDST setzt ein positives und kraftvolles Signal: Jeder Mensch ist einzigartig, bedeutend und bereichernd für unser Zusammenleben.

Aktion Bunte Socken – alle gleich ist langweilig!

Veranstalter: Deutsch-Schwedischer Freundschaftsverein Marburg e.V. und Lebenshilfewerk Marburg-Biedenkopf.
Mit dabei: fib e.V. Marburg, Kinderzentrum Weißer Stein MR-Wehrda e.V., Selbsthilfegruppe downsyndrom21-marburg, Bundesverband Deutsche Kulturloge e.V., Universitätsstadt Marburg.

Schwedisches Luciafest 2017

Der Deutsch-Schwedische Freundschaftsverein Marburg e.V. lädt ein!

Schwedisches Luciafest

Mit dem Marburger Volkschor und dem Lebenshilfewerk Marburg-Biedenkopf e.V.

Gastgeber Pfarrer U. Biskamp

So., 10. Dezember 2017, 14 Uhr, Lutherische Pfarrkirche Marburg, Lutherischer Kirchplatz 3

Ab  15.00 Uhr Kaffee, Glögg und Luciagebäck im Mehrgenerationenhaus der fbs

Um 16 Uhr Verlosung spannennder Preise für Kinder und Erwachsene bei der kostenlosen „Jullotteri“ (Weihnachtslotterie)

Deutsche und schwedische Weihnachtslieder

Tanz um den Weihnachtsbaum

Bücher skandinavischer Autoren gratis!

Luciazug 2016

„Deine Briefe lege ich unter die Matratze“ – Briefwechsel zwischen Astrid Lindgren und Sara Schwardt

Am Donnerstag, dem 12. Oktober 2017, 19 Uhr, setzen wir das Literaturprogramm des Deutsch-Schwedischen Freundschaftsvereins Marburg e.V. im Lomonossow-Keller, Marburg, fort. Nach den Kriegstagebüchern und dem Briefwechsel mit Louise Hartung, in denen wir Astrid Lindgren durch die 1930er bis 1960er Jahre begleitet haben, kommen wir nun in die 1970er und nachfolgenden Jahre:

Astrid Lindgren / Sara Schwardt: Deine Briefe lege ich unter die Matratze, 1971-2002 (Dina brev lägger jag under madrassen).

„Willst du mich glücklich machen?“, fragt die zwölfjährige Sara in ihrem ersten Brief an die weltberühmte Kinderbuchautorin in der Hoffnung auf die Vermittlung einer Filmrolle. Kurz darauf wird sie, zu einer Zeit, als man den Begriff des Mobbings noch nicht kennt, in die Jugendpsychiatrie eingewiesen. Aus heutiger Sicht ein Skandal, denn die Jugendliche, die unter problematischen Familienverhältnissen und sozialer Ausgrenzung in der Schule leidet, bräuchte eigentlich nur persönlichen Beistand. Trotz eines Altersunterschiedes von über 50 Jahren entwickelt sich zwischen Astrid Lindgren und ihr eine lebenslange Brieffreundschaft. Astrid wird Sara stets mit Respekt und immer auf Augenhöhe begegnen und ihr Mut zusprechen. So schreibt sie: „Life is not so rotten as it seems ibland“ – das Leben ist nicht so mies, wie es manchmal scheint. Gleichzeitig vertraut sie Sara ihre eigenen Sorgen und Nöte an, berichtet aus ihrem Privatleben und dem Schaffensprozess ihrer Geschichten.

Mit ihren Verletzungen wird Sara ein Leben lang kämpfen. Nach Astrids Tod schreibt sie weiter an ihre Brieffreundin:

Sara Schwardt: Kära Astrid, det är jag igen – Brev utan svar (Liebe Astrid, da bin ich wieder – Briefe ohne Antwort). Erschienen im Frühjahr 2017.

Mit ausgewählten Originalpassagen und eigens für die DSFV-Lesung angefertigter deutscher Übersetzung geben wir auch Einblicke in dieses Buch, das hoffentlich bald einen Verlag für den deutschen Buchmarkt findet.

Die Lesung wird mit vier Stimmen durchgeführt:

Astrid Lindgren und Off-Erzählerin (Brigitte Knobl)
die junge Sara Schwardt (Lotta Liebig)
die reife Sara in deutscher (Bärbel Zollner)
und in schwedischer Sprache (Gunilla Rising Hintz).

Dazu spielt Adelheid Neumann auf der Geige schwedische Musik. Der Eintritt ist frei.

Das literarisch geknüpfte Band zwischen Sara Schwardt und dem DSFV erzählt die  Fotostrecke:

DSC01856 extract res17

Brigitte Knobl im Gespräch mit Sara Schwardt über den Briefwechsel „Dina brev lägger jag under madrassen“ (Mariannelund, August 2016) …

DSC01405 extract res17

… und die Buchpräsentation „Kära Astrid, det är jag igen“ (Eksjö, Mai 2017)

Autogramm Sara

Saras Autogramm auf unserem DSFV-Flyer mit der Abbildung ihres Buches „Deine Briefe lege ich unter die Matratze“, eingeholt vom DSFV-Vorsitzenden Lothar Hofmann

Ich habe auch gelebt! Briefwechsel zwischen Astrid Lindgren und Louise Hartung

9. März 2017, 19 Uhr, Lomonossow-Keller, Marburg
„Ich habe auch gelebt!“
Astrid Lindgren – Louise Hartung
Briefe einer Freundschaft 1953 – 1964

Eintritt frei!

Al LH Briefwechsel res50
Es lesen:
Brigitte Knobl – Astrid
Bärbel Zollner – Louise
Gunilla Rising Hintz – Auszüge im Original

Adelheid Neumann spielt schwedische Musik auf der Geige

Deutsch-Schwedischer Freundschaftsverein Marburg e.V.
Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen e.V.
Buchhandlung Roter Stern
Der Lomonossow-Keller ist in der Aulgasse
(zwischen Weltladen und Ratsschenke).

Im zerstörten Berlin von 1953, im Zentrum des Kalten Krieges und in einer Zeit des Umbruchs, treffen sich zwei Frauen, jede auf ihre Art engagiert im Aufbau einer demokratischen und friedlichen Welt. Astrid Lindgren, am Beginn ihrer Weltkarriere stehend, hat bereits 1945 mit Pippi Langstrumpf – die sich bis heute allen Autoritäten widersetzt und stets für die Schwachen eintritt – eine humanistische Antwort auf Krieg und Gewalt gegeben. Louise Hartung organisiert Lesezirkel für Kinder und Jugendliche mit dem Ziel, die demokratische Entwicklung im Nachkriegsdeutschland durch kulturelle Erziehung zu stärken.

Vor dem Hintergrund der Berlinkrise und Kennedys „Ich bin ein Berliner!“ führen die beiden Frauen intensive Gespräche über Literatur und Politik, den Alltag und die Arbeit, Träume und Sehnsüchte, den Sinn des Lebens und die Liebe. Als Leser erleben wir hautnah, wie Mio mein Mio, Karlsson vom Dach, Michel aus Lönneberga und viele andere Figuren aus der Fantasie der populärsten Kinderbuchautorin in die Welt springen.

Im Briefwechsel gewinnen wir außerdem Einblick in eine Beziehung zwischen Freundschaft und Liebe. Louises Gefühle, die sich Hals über Kopf in Astrid verliebt, werden nicht erwidert. Doch ihre Freundschaft wird von Jahr zu Jahr tiefer. „Ich war wohl klug, dass ich dich fand“, schreibt Astrid an Louise, in Anspielung auf einen anderen, weit zurückliegenden Briefwechsel aus Goethes Zeit.
Die Welt lässt sich möglicherweise am besten durch die Literatur erschließen …

Schwedisches Luciafest, 4.12.2016

SAMSUNG CAMERA PICTURESDer Deutsch-Schwedische Freundschaftsverein Marburg e.V., die Lutherische Pfarrkirchengemeinde St. Marien Marburg und die Evangelische Familien-Bildungsstätte Marburg (fbs) veranstalten zum zweiten Mal ein schwedisches Luciafest in Marburg:

Sonntag, 4.12.2016, 14 Uhr
Evangelische Pfarrkirche St. Marien

Ab  ca. 15.00 Uhr findet ein Treffen nach schwedischem Brauch bei Kaffee, Glühwein und Luciagebäck im Familiencafé des Mehrgenerationenhauses statt. Wir singen deutsche und schwedische Weihnachtslieder mit musikalischer Begleitung.
Um 16 Uhr werden bei der kostenlosen „Jullotteri“ (Weihnachtslotterie) spannennde Preise für Kinder und Erwachsene verlost.

Leitung: Ulrich Biskamp, Lothar Hofmann

1 2 3