Schwedisches Mittsommerfest, 26.6.2016

Sonntag, 26. Juni 2016 – Marburg, Northamptonpark beim DLRG-Haus

Ab 11 Uhr:  Flyer Midsommar 2015 (2)
Schmücken der Mittsommerstange, Binden von Blumenkränzen (nach Möglichkeit Wiesenblumen mitbringen!)

Ab 14 Uhr:

Aufstellen der Mittsommerstange und Ringtanz zu Geige und Akkordeon

Mit dabei:
der schwedische Zauberer, Komiker und Jongleur Sune Pedersen, das (Kinder-)Orchester Kunterbunt der Marburger Musikschule und Erzählkünstler Philipp Layer.

Guten Appetit! Smaklig måltid!

Guten Appetit! Smaklig måltid!

Einen Besuch angekündigt hat das Hessenfernsehen.

Spiel, Spaß und Spannung:
Bücherflohmarkt (skand. Autoren), Wikingerspiel Kubb, „Tipspromenad“ (Quiz-Spaziergang für Kinder und Erwachsene), um 17 Uhr Preisvergabe.

Bewirtung:  Klassische schwedische Mittsommergerichte – Hering mit Frühkartoffeln,Erdbeeren mit Schlagsahne, Varmkorv med bröd.
Getränke: Kaffee, Wasser und Limonade.

Ende des Festes gegen 18 Uhr. Für das Mittsommerfest wird kein Eintritt erhoben.

Die gefährliche Reise: Zweites Mumincafé mit dem DSFV im MütterZentrum Marburg

Die gefährliche ReiseAm Dienstag, 19. April 2016, um 16:00 Uhr findet das zweite Mumincafé in Zusammenarbeit mit dem MütterZentrum Marburg e.V. in der Bunsenstr. 9, 35037 Marburg statt.Mit den Mumintrollen schuf die finnlandschwedische Autorin und Malerin Tove Jansson (1914 – 2001) einen zeitlosen Klassiker, der seit über 70 Jahren Kinder wie Erwachsene auf der ganzen Welt begeistert. Die unvergesslich liebenswert skurrilen Geschöpfe, die in einer märchenhaften finnischen Küstenlandschaft leben, haben tiefsinnigen Humor und einen ausgeprägten Sinn für Toleranz und Freigeistigkeit mit einem Hauch von Anarchie. Sie sehnen sich nach Abenteuern und verfolgen die Verwirklichung eigener Lebensträume.Im Rahmen des traditionellen Nachmittagscafés des MütterZentrums liest Brigitte Knobl aus einem Bilderbuch der Autorin. Wir begeben uns zusammen auf „Die gefährliche Reise“ und singen das Lied des Mumintrolls, musikalisch begleitet von Adelheid Neumann.

Wir freuen uns auf alle, die uns auf der literarischen Reise und bei der Begegnung mit den Bewohnern des Mumintals begleiten wollen.

„Anders zu sein ist gut“

Signale setzen – „Socken rocken“
Am 21.3. 2015 haben rund eine Viertelmillion Menschen in Schweden zwei verschiedene Socken getragen, sogar der Bildungsminister und seine Mitarbeiter. Die Zehn-jährige Nathea Anemyr hat die Kampagne „Rocka sockan“ ins Leben gerufen. „Anders zu sein ist gut“, erzählt sie. „Meine Schwester hat das Down-Syndrom und ich werde traurig, wenn ich all die Schimpfworte über Menschen wie sie höre.“ Für den schwedischen Bildungsminister hat „Rocka sockan“ eine ernstere Bedeutung: „Nathea organisiert eine Kundgebung für ihre Schwester. Damit schafft sie Aufmerksamkeit und Verständnis. Vorurteile werden abgebaut. Wir beginnen, darüber nachzudenken, wie Menschen, die anders sind, behandelt werden, wie es ihnen geht, wie sie sind. Das ist wichtig!“

 

Glücklich sein – keine Frage der Chromosomen!

Der 21.März ist Welt-Down-Syndrom-Tag. Das Datum steht symbolisch für das dreifache Vorhandensein des 21. Chromosoms (Trisometrie). In diesem Jahr wird der WDST zum zwölften Mal gefeiert. Die Vereinten Nationen haben ihn 2012 offiziell anerkannt. Ziel ist, die Botschaft der Vielfalt und Einzigartigkeit eines jeden Menschen in der Welt zu verbreiten und zu zeigen, wie bedeutend und bereichernd ein jeder für unser Zusammenleben ist. Der WDST setzt ein positives und kraftvolles Signal für die Rechte von Menschen mit Down-Syndrom überall auf der Welt.

 

Aktion Bunte Socken – alle gleich ist langweilig!

Down-Syndrome-International ruft weltweit dazu auf, am 21.3. fröhliche unterschiedliche Socken zu tragen. Auch das Empire State Building wird in den Farben Blau und Gelb erleuchten.

 

Infostand am 21.3.2016 ganztägig auf dem Marktplatz in Marburg Schirmherr Alt-Oberbürgermeister Egon Vaupel

Dank an fib e.V. Marburg, Bundesverband Kulturloge und Universitätsstadt Marburg

Berichte über Vereinsaktivitäten

Unsere Mitglieder Volker Beilborn und Lothar Hofmann schreiben regelmäßig Berichte, die sie auf myheimat.de veröffentlichen. Auch über unseren Verein haben sie so einiges verfasst – meist mit vielen schönen Bildern.
Hier einige Links (chronologisch absteigend):

 

2016

Weltdownsyndromtag 2016 in Marburg, 22. März 2016

World Down Syndrom Day – Anders zu sein ist gut! Signale setzen – „Socken rocken“, 17. März 2016

Schwedisches Osterfest im Mehrgenerationenhaus, 14. März 2016

Schwedische Osterbasteleien im Mehrgenerationenhaus Marburg, 6. März 2016

DSFV Marburg e. V. lädt ein zur Lesung, 26. Februar 2016

Eilmeldung: Schwedische Osterhexe in Marburg gesichtet!, 26. Februar 2016

Osterhexen statt Ostereier – eine schwedische Tradition!, 24. Februar 2016

DSFV Marburg e. V. lädt zur Jahreshauptversammlung, 26. Januar 2016

 

2015

Lucia-Fest in der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien in Marburg, 13. Dezember 2015

DSFV-Marburg veranstaltet schwedischen Nachmittag in der Grundschule Elnhausen, 7. Dezember 2015

Backstage peeking!, 15. November 2015

Tag der Einheit und Tag der kulturellen Vielfalt, 3. Oktober 2015

Prominenter Besuch beim Mittsommerfest in Marburg, 21. Juni 2015

Noch mehr Mittsommer…, 21. Juni 2015

Mittsommerfest 2015 auf dem Schlossberg in Marburg, 21. Juni 2015

Kultur in MR, Mai 2015

Mumincafé im Mütterzentrum, 28. April 2015

Lesung mit Brigitte Knobl beim Deutsch-Schwedischen Freundschaftsverein Marburg, 17. März 2015

Schwedischer Nachmittag im Mehrgenerationenhaus Marburg II, März 2015

Schwedischer Nachmittag im Mehrgenerationenhaus I, März 2015

 

2014

Lesung über die Legende der Lucia – in der Kulturloge Marburg I, 9. Dezember 2014

Deutsch-Schwedischer Freundschafts-Verein Marburg e. V. besteht ein Jahr, November 2014

Planung Luciafest in Marburg, Oktober 2014

Deutsch-Schwedischer Freundschafts-Verein Marburg e. V. am Tag der kulturellen Vielfalt, Oktober 2014

DSFV lädt ein: Life Puzzle 2014, Galerie Stadtverordneten-Sitzungssaal der Stadt Marburg, September 2014

Mittsommer im Botanischen Garten Marburg, Juni 2014

1. Mittsommerfest im Botanischen Garten auf den Lahnbergen Marburg, Juni 2014

Mittsommer in Marburg…, Juni 2014

DSFV übt für das Mittsommerfest auf dem Marktplatz, 14. Juni 2014

Vorbereitung Midsommar, Mai 2014

Deutsch-Schwedischer Freundschafts-Verein Marburg e. V., Allsång, März 2014

Schwedisches Luciafest, 13.12.2015, Marburg

Lichterkönigin Mara Theiß

Lichterkönigin Mara Theiß

Der Deutsch-Schwedische Freundschaftsverein Marburg e.V., die Lutherische Pfarrkirchengemeinde St. Marien Marburg und die Evangelische Familien-Bildungsstätte Marburg (fbs) veranstaltete erstmals ein schwedisches Luciafest in Marburg:

Sonntag, 13.12.2015, 14 Uhr
Evangelische Pfarrkirche St. Marien

Anschließend fand ein Treffen bei Kaffee, Glühwein und Luciagebäck mit gemeinsamem Singen von Weihnachtsliedern für kleine und große Gäste nach schwedischem Brauch im Familiencafé des Mehrgenerationenhauses statt.

Stockholm i mitt hjärta

(Fotoreportage von Brigitte Knobl, 04.08.2015)

Wer Stockholm besucht, schließt die Stadt der Inseln mit höchster Wahrscheinlichkeit für immer und ewig ins Herz. Doch nur im Sommer, genauer gesagt jeden Dienstagabend von Ende Juni bis Mitte August, bietet sich die Gelegenheit, ihr eine der denkbar schönsten Liebeserklärungen zu machen und sie gemeinsam mit rund 1.100 Stockholmern vor Ort zu besingen. „Stockholm i mitt hjärta – Stockholm in meinem Herzen“ ist das Eingangslied, mit dem der „Allsång på Skansen“, vom schwedischen Fernsehen stets live übertragen, traditionell eröffnet wird. Der Liederabend findet, wie der Name schon sagt, im Skansenpark statt, dem ersten Freilichtmuseum der Welt, 1891 von dem Völkerkundler Artur Hazelius auf der Insel Djurgården gegründet. Geladene Musiker tragen zunächst einen eigenen Song vor und singen anschließend gemeinsam mit dem Publikum schwedische Volksweisen oder Schlager.

Glückspilze finden trotz Hochsaison in letzter Minute ein Quartier in der Jugendherberge auf der Insel Skeppsholmen, entweder an Land in der ehemaligen Kaserne oder direkt daneben auf dem Segelschiff af Chapman mit Blick auf Kungliga Slottet (Königliches Schloss) und Gamla Stan (Altstadt).

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Von Skeppsholmen nimmt man am besten die Fähre nach Djurgården zum Vergnügungspark Gröna Lund, eine Art Mekka, das die meisten Einwohner der schwedischen Hauptstadt nicht nur einmal im Leben, sondern mindestens einmal in der Woche besuchen, jedenfalls so lange der Sommer währt.

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Mit der Straßenbahnlinie 7 geht die Reise weiter, zurück in ein Jahrhundert, …

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… in dem die Menschen noch gebraucht wurden, wie zum Beispiel ein Straßenbahnschaffner, der die Fahrgäste begrüßt und ihre Fahrscheine kontrolliert.

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Mit Schwung und Charme biegt die Elektrische vor dem Skansenpark um die Kurve …

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… und entlässt die Besucher in ein lebendes Museum, das durch fünf Jahrhunderte schwedische Kulturgeschichte führt …

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Im Tierpark sind alle skandinavischen Arten vertreten und zu bewundern. Bär, Wolf, Elch, Rentier, Luchs, Vielfraß, Wisent, Fuchs, Wildschwein, Otter und viele andere. Doch der Allsång naht und es bleibt keine Zeit für eine nähere Begegnung. Schafe blicken auf und zeigen ihr Verständnis.

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Mein innerer literarischer Kompass führt mich über einen letzten kurzen Schlenker zum Älvrosgården, ein Hof aus Härjedalen vom 17. Jahrhundert. Hierher fliegt Herr Lilienstengel zur Dämmerstunde mit dem kleinen Göran, der ein krankes Bein hat und nicht laufen kann. Doch im „Land der Dämmerung“ spielt das überhaupt keine Rolle. Mit dem Märchen, das Astrid Lindgren 1949 schrieb, bricht sie das Tabu, Krankheit und Tod in der Kinderliteratur zu thematisieren. Dafür erntet sie von Psychologen und Pädagogen später manche Kritik und von den Kindern umso mehr Lob.

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Doch die Dämmerung im Skansenpark ruft heute zu einem anderen, einem musikalischen Märchen auf. Um einen Sitzplatz vor der Freilichtbühne „Sollidenscenen“ zu erringen, muss man früh aufstehen und im wahrsten Sinne des Wortes Sitzfleisch beweisen. Die Liebeserklärung an Stockholm singt sich aber auch stehenden Fußes voller Lust und Laune.

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Blutjunge Musiker …

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… und Musikerinnen …

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… rocken die Bühne.

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Und zwischen den Songs singt das Publikum aus voller Brust, mit Herz und Seele und ohne jegliche Scheu oder Zurückhaltung ein traditionelles Volkslied oder einen schwedischen Schlager, die viele sogar Wort für Wort auswendig können.

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Dass sechzig Minuten so schnell verstreichen können, ist ein Mysterium und so schleierhaft wie die Dämmerstunde des sommerlichen Liederabends. Petra Marklund, die die Veranstaltung seit dem letzten Jahr moderiert, stimmt das Lied an, mit dem der „Allsång på Skansen“ beginnt und endet. Mein Herz schlägt im Rhythmus des Liebesliedes an die Stadt der Inseln, das ich mittlerweile selbst im Schlaf singen kann. Ein Gedanke weht wie eine leichte Meeresbrise durch mein Inneres. Aus Stockholm südwärts zu reisen, ist wie ein unsichtbarer Kampf gegen die Schwerkraft. Es muss die unergründliche Magie des Nordens sein, der wie ein Magnet aufwärts zieht, will sagen nordwärts strebt, und alles Südliche im Licht des Vergangenen, Durchschrittenen erscheinen lässt.

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Tack så mycket, vi ses nästa tisdag i allsång på Skansen. Vielen Dank, wir sehen uns nächsten Dienstag im Allsång på Skansen. Zwar leider nicht live und auch nicht zwischen 1.100 Stockholmern, aber ganz sicher im schwedischen Fernsehen gemeinsam mit 2 bis 3 Millionen Zuschauern …

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Fotobericht „Mittsommer 2015“

Für alle, die nicht zum Mittsommerfest am Schloss kommen konnten, hier ein kurzer Bericht von unserer diesjährigen Feier. Zentral gelegen, Hinweise in Presse, Rundfunk und TV, gutes Wetter sowie viele fleißige Helfer: Die Voraussetzungen für ein schönes Fest waren erfüllt. Auch eine Reihe kleiner und größerer Pannen vermochten daran nichts zu ändern. So waren schließlich die Mittsommerstange geschmückt und aufgestellt, Blumenkränze geflochten, Akkordeon und Geige einsatzbereit, sowie der Verpflegungstisch gedeckt. Auf diesem gab es alles, was man auch bei einem schwedischen Midsommar-Fest findet: Matjes mit Pellkartoffeln aus neuer Ernte und einer Sauce von saurer Sahne und frischem Dill, Varmkorv (Wiener in einem Sud von Piment, Lorbeeren, Pfeffer und Salz erhitzt, dazu ein Hotdog-Brötchen), Erdbeeren mit Schlagsahne, Wasser, Limo, Cola und natürlich Kaffee – das skandinavische Nationalgetränk – bis zum Abwinken. Alle Speisen und Getränke wurden kostenlos abgegeben (also auch nicht „gegen Spende“). Allerdings war unsere rote Sparsau empfänglich für freiwillige Zuwendungen jeglicher Art und Höhe. Letztlich wurden unsere Kosten durch die Einnahmen gedeckt, sogar ein kleines Plus konnte unser Kassierer verzeichnen. Leider waren unsere ca. 50 kg Speisen und die meisten Getränke bereits zur Mittagszeit „ausverkauft“ – Indiz für den Besucherandrang aber auch für die Attraktivität des Angebotes.

Besonderen Spaß hatten die Besucher – junge wie alte – an der von Brigitte Knobl wieder professionell organisierten Tipspromenade. Bei diesem Ratespaziergang müssen diverse Fragen, die an Bäumen befestigt sind, beantwortet werden. Die Teilnehmer mit den meisten richtigen Antworteten konnten sich schöne, original schwedische Preise aussuchen (natürlich nach Erwachsenen und Kindern getrennt). Zwischenzeitlich wurden Freiluftspiele wie beispielsweise „Kubb“ u.a. eifrig genutzt.

Auch das Wettertiming stimmte hervorragend: Pünktlich zum Ende des Festes gegen 18 Uhr öffnete der Himmel seine Schleusen – Signal sich nach einem fröhlichen und unterhaltsamen Nachmittag auf den Nachhauseweg zu begeben!

Lothar Hofmann

Von den vielen Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, seien diese dankend erwähnt:

Gunilla Rising Hintz, Lehrbeauftragte für Schwedisch, und Maximilian, Student, für das Schmücken der Mittsommerstange
Hilde Rektorschek für die Organisation des Blumenschmucks und die eifrige Unterstützung

Heinrich Linker, Frank Linker und Johan Larsson für das Aufstellen der Mittsommerstange
Irmhild Groeger (Gesang), Adelheid Neumann (Geige) und Viktor Schneider (Akkordeon) für die musikalische Begleitung
Volker Beilborn für die Foto- und Videodokumentation
Mara Theiß, unser Blumenmädchen

Caroline Schöpe für die Unterstützung bei der Bewirtung
Marianne Pachovsky und Birgit Theiß für die Auswertung der Tipspromenad
Regina Hirsch und Katrin Fischer, Mütterzentrum Marburg, für die allgemeine Unterstützung und das Engagement beim Binden der Blumenkränze
Dr. Thomas Schäfer, Hessischer Finanzminister, für die Spende
Tina Kuhn, Jugendhaus Compass, für die Spende und technische Unterstützung
Maria, Marktstand, für die Blumenspende
Raimund Schwitalla für das Schneiden und Bereitstellung des Grünzeugs
Familie Larsson, Skövde, Schweden, für das Freundschaftsgeschenk an den DSFV
Arnd Hartmann, Oberhessische Presse, für das engagierte Interesse und die Berichterstattung
Juko, DBM und Stadt Marburg für die logistische Unterstützung
allen Helferinnen und Helfern, allen großen und kleinen Besuchern für das große Engagement

In memoriam:
Bernhard Kruppke (19.10.1953 – 18.06.2015), der uns auf dem Mittsommerfest 2014 auf der Geige begleitete.
Adelheid Neumann und Viktor Schneider herzlichen Dank für das russische Lied, das sie für Bernhard spielten.

 

Fotogalerie Mittsommer 2015

 

Auflösung zur Tipspromenad Mittsommer 2015

Nach der Premiere im letzten Jahr veranstaltete der Deutsch-Schwedische Freundschaftsverein Marburg e.V. (DSFV) auch zum diesjährigen Mittsommerfest eine Tipspromenad (Quiz-Spaziergang) für Kinder und Erwachsene, die wieder großen Anklang und rege Beteiligung fand. Die direkt aus Schweden eingeführten Preise erfreuten die kleinen und großen Gewinner/-innen. Eine Schüssel mit Naschwerk als Trostpreis versüßte allen anderen die Teilnahme.

Wie versprochen, veröffentlichen wir an dieser Stelle die Fragen und korrekten Antworten.

Vielen Dank für Euren/Ihren Besuch! Ett stort tack för ert besök!

Brigitte Knobl,
im Namen des Deutsch-Schwedischen Freundschaftsvereins / i Tysk-Svenska Vänskapsföreningens namn

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Mittsommer / Midsommar 2015

Quiz-Spaziergang für Kinder / Tipspromenad för barn

K1. Das erste Buch, das Astrid Lindgren über Pippi Langstrumpf schrieb, erschien vor vielen Jahren. In diesem Jahr wird Pippi:
1. 50 Jahre alt
x. 70 Jahre alt
2. 75 Jahre alt

K2. Wer erfand den Namen „Pippi Langstrumpf“?
1. Der Verleger, der die Leser mit dem außergewöhnlichen Namen neugierig machen wollte
x. Astrid Lindgrens Mutter, die gerne lange Strümpfe strickte
2. Astrid Lindgrens Tochter Karin, als sie krank im Bett lag

K3. Wie heißt das Pferd von Pippi Langstrumpf?
1. Kleiner Onkel
x. Großer Bruder
2. Dicker Freund

K4. Michel aus Lönneberga lebt mit seiner Schwester Ida und seinen Eltern auf einem Bauernhof in Schweden. Wie heißt der Hof?
1. Hultkatt
x. Kulthatt
2. Katthult

K5. Michel musste einmal zum Doktor nach Mariannelund,
1. weil er so viele Pfannkuchen gegessen hatte, dass er fast platzte.
x. weil er sich beim Schnitzen in der Tischlerbude in den Daumen geschnitten hatte.
2. weil er den Kopf in die Suppenschüssel gesteckt hatte, in der er festsaß.

K6. Die Farben der schwedischen Flagge sind:
1. Blau und Gelb
x. Blau und Weiß
2. Blau und Grün

K7. An den schwedischen Küsten gibt es viele kleine felsige Inseln. Man nennt sie:
1. Schärenwiese
x. Schärengarten
2. Schärenacker

K8. Die Hauptstadt von Schweden heißt:
1. Oslo
x. Helsinki
2. Stockholm

K9. In Schweden bezahlt man mit:
1. Kronen
x. Talern
2. Pfund

K10. Wie bedankt man sich auf Schwedisch?
1. Dack!
x. Tack!
2. Tank!

 

Quiz-Spaziergang für Erwachsene / Tipspromenad för vuxna

E1. Eine Tipspromenad (Quiz-Spaziergang) ist ein Fragespiel im Freien, bei dem man raten und nicht googeln sollte. Doch in welchem Jahr nahm der Schwedische Sprachrat das Verb „googla“ (googeln) eigentlich in die Liste der Wortneubildungen auf?
1. 1999
x. 2003
2. 2007

E2. Das erste Buch, das von Astrid Lindgren veröffentlicht wurde, heißt:
1. Pippi Langstrumpf (Pippi Långstrump)
x. Wir Kinder aus Bullerbü (Alla vi barn i Bullerbyn)
2. Britt-Marie erleichtert ihr Herz (Britt-Marie lättar sitt hjärta)

E3. Wie oft hat Schweden den Eurovision Song Contest (ESC) gewonnen?
1. dreimal
x. sechsmal
2. siebenmal

E4. Die schwedische Popgruppe ABBA gewann 1974 den Eurovision Song Contest mit dem Lied „Waterloo“. Wofür steht die Namensabkürzung?
1. Agnes, Benny, Bo, Anna
x. Anders, Björn, Bittan, Agneta
2. Agneta, Björn, Benny, Anni-Frid

E5. Welche Nachnamen sind in Schweden am häufigsten vertreten?
1. Johansson, Andersson und Karlsson
x. Johansson, Jansson und Andersson
2. Johansson, Persson und Johnsson

E6. Wie viele anerkannte Minderheitensprachen gibt es in Schweden?
1. Zwei, und zwar Finnisch und Samisch
x. Drei, und zwar Finnisch, Tornedalfinnisch und Samisch
2. Fünf, und zwar Finnisch, Tornedalfinnisch, Jiddisch, Romani und Samisch

E7. In welchem Jahr wurde der Nobelpreis zum ersten Mal vergeben?
1. 1901
x. 1907
2. 1911

E8. Wie lauten die vier Namen von Kronprinzessin Victoria?
1. Victoria, Sybilla, Louise, Silvia
x. Victoria, Ingrid, Alice, Desirée
2. Victoria, Sybilla, Magdalena, Louise

E9. Wie lautet die erste Zeile der schwedischen Nationalhymne?
1. Du gamla, du fria, du fjällhöga nord (Du alter, du freier, du gebirgiger Norden)
x. Du fria, du vackra, du mytiska nord (Du freier, du schöner, du mythischer Norden)
2. Du friska, du fria, du härliga nord (Du frischer, du freier, du herrlicher Norden)

E10. Wie viele Seen gibt es ungefähr in Schweden?
1. 31.600
x. 72.400
2. 95.700

glasperlen2015
Entscheidungsfrage:

Wie viele Glasperlen sind in der Flasche?
Utslagsfråga:
Hur många glaspärlor finns det i flaskan?

Richtige Antwort / Rätt svar: 1.017

 

 

 

Mittsommerfest 2015

Sonntag, 21. Juni 2015 am Marburger Schloss

Flyer Midsommar 2015 (1)Die kürzeste Nacht des Jahres ist in Schweden Anlass zum größten Fest nach Weihnachten. Jung und Alt feiert gemeinsam beim Tanz um die Mittsommerstange. Obligatorisch der Blumenkranz im Haar, das Singen von Tanzliedern, dazu Erdbeeren von Öland und ganz viel sommerliche Lebensfreude. Ein wenig dieser uralten Tradition zu vermitteln versucht der Deutsch-Schwedische Freundschaftsverein Marburg e.V. am Sonntag, dem 21. Juni, bei seinem ganztägigen Mitt­sommerfest, das nach dem letztjährigen großen Erfolg im Botanischen Garten dieses Jahr direkt am Marburger Schloss stattfindet.

Gemeinsam werden Blumenkränze geflochten und die Mittsommerstange geschmückt, die um 14 Uhr aufgestellt wird. Anschließend Tanz zu Geige und Akkordeon!

Wer möchte, kann das alte Wikingerspiel Kubb ausprobieren, sich schwedische Märchen erzählen lassen, oder in Büchern skandinavischer Autoren stöbern. Die Bücher können kostenlos mitgenommen werden.

Spannende Preise gibt es für Kinder und Erwachsene bei der „Tipspromenad“: Auf einem kleinen Rundgang müssen verschiedene Fragen beantwortet werden. Um 17 Uhr werden die Gewinner ermittelt. Auch hier ist die Teilnahme kostenlos!

Das Mittsommeressen ist typisch schwedisch: Hering mit neuen Kartoffeln, Varmkorv med bröd (eine in Kräutersud erhitzte Wurst), sowie zum Naschen frische Erdbeeren mit Schlagsahne. Natürlich kann die Kaffeetasse, nachdem man einen Kaffee bezahlt hat, beliebig oft kostenlos nachgefüllt werden!

Das Fest findet bei jedem Wetter statt – in Schweden gehört ein richtiger Regenguss zu Mittsommer wie die Schlagsahne zu den Erdbeeren und der Schnaps zu den Krebsen!

Ab 10 Uhr: Schmücken der Mittsommerstange, Binden von Blumenkränzen (nach Möglichkeit Wiesenblumen mitbringen!)

Ab 14 Uhr: Aufstellung der Mittsommerstange und Ringtanz

Flyer Midsommar 2015 (2)

 

DSFV Logodsfvmarburg@gmail.com

 

Begleitprogramm:
Wikingerspiel Kubb, bis 17 Uhr „Tipspromenad“ (Quiz-Spaziergang für Kinder und Erwachsene), anschließend Preisvergabe, skandinavischer Bücherflohmarkt und schwedische Märchen, erzählt von Erzählkünstler Philipp Layer.

Anfahrt: Mit dem Bus Linie 10. Die Marburger Bimmelbahn fährt ebenfalls stündlich zum Schloss!

Download: DSFV Flyer Mittsommerfest 2015

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